(von engl. to recycle = wieder dem Kreislauf zuführen)
Mülltrennung im Haushalt
Recyclen kann ganz einfach sein – ihr fangt nämlich bereits im eigenen Haushalt damit an! Schon direkt nach dem Entstehen des Mülls trennt ihr ihn in verschiedene Sorten und lagert ihn entsprechend in geeigneten Behältnissen.
In München gilt bei der Mülltrennung das 3-Tonnen-System des AWM (Abfallwirtschaftsbetrieb München): Restmüll, Papier und Bio-Abfälle – also schwarze, blaue und braune Tonne. In den Restmüll gehören nicht wiederverwertbare Produkte wie zum Beispiel Staubsaugerbeutel, Hygienetücher, Windeln oder beschichtete Papiere. In die blaue Tonne kommen alle unverschmutzten Produkte aus Papier und Pappe. Bio-Müll sind logischerweise alle kompostierbaren Abfälle aus Küche und Garten.
Der AWM bietet euch im Zweifel eine praktische Trennliste an, die klar vorschreibt, was in welche Tonne gehört – oder eben nicht.
WERTSTOFFINSELN in München
Nicht alles gehört in die hauseigenen Mülltonnen in schwarz, blau und braun. Viele recyclebare Abfallprodukte wie geleerte Einweg-Gläser und Konservendosen solltet ihr als Münchner in einer der knapp 1000 Wertstoffinseln entsorgen. Allzu gründlich auswaschen müsst ihr die leeren Behältnisse aber nicht zwingend, das wird ohnehin beim Recyclen nochmals getan.
Glas sortiert ihr so ein:
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Weißglas
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Grünglas
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Braunglas
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Buntglas (rot, schwarz, blau …) kommt in die Grünglas-Tonne.
Kunststoffe könnt ihr in München nicht wie in vielen anderen Gegenden in den gelben Sack oder die gelbe Tonne geben – in der bayerischen Großstadt müsst ihr damit theoretisch zu den Wertstoffinseln.
Blöd nur, dass laut einer Recherche der Süddeutschen Zeitung nur schätzungsweise 20 – 30 % der gesammelten Kunststoffe tatsächlich recyclet werden.
Der Rest wird einfach mit dem Restmüll verbrannt. Dadurch brennt das Feuer in den Müllverbrennungsanlagen mittlerweile deutlich heißer als gewünscht. Da muss also seitens der Landeshauptstadt sich noch einiges tun!
WERTSTOFFHÖFE in München
Zu guter Letzt gibt es im Münchner Stadtgebiet noch 12 Wertstoffhöfe. Dort könnt ihr alles abgeben, das weder in den hauseigenen Rest-, Papier- und Biomüll passt bzw. gehört. Dazu zählen Sperrmüll , Problemstoffe und Grünschnitt.
Beispiele für die drei Kategorien:
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Sperrmüll: Möbel, Elektrogeräte, Lampen, Teppiche, Matratzen …
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Problemstoffe: Asbesthaltige Abfälle, Chemikalien, Akkus, Öl …
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Grünschnitt: Äste, größere Baumabfälle, Fallobst, Kehricht …
In München-Freimann und Langwied befinden sich so genannte Werstoffhöfe Plus. Dort könnt ihr große Mengen Abfall gegen Gebühr abgeben – für haushaltsübliche Mengen ist das aber nicht relevant.
Für eine genauere Übersicht, was ihr in welchen Mengen und zu welchem Preis (meist gratis) bei den Wertstoffhöfen abgeben könnt, erfahrt ihr auf der Übersichtskarte des AWM.
Quellen:
https://www.awm-muenchen.de/index/wertstoffhoefe/wertstoffhoefe.html
https://www.awm-muenchen.de/privathaushalte/restmuell-papier-und-bio/das-3-tonnen-system.html
https://www.awm-muenchen.de/privathaushalte/verpackungsmuell/wertstoffinseln.html
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/recycling-muenchen-plastik-muell-1.4230790
